Klassisches Barbier-Handwerk aus Istanbul, gelandet in einem Salon mit Backsteinwand, warmen Glühbirnen und einer Wand voller Geschichten. Heißtuch-Rasur, Rasiermesser, präzise Schere — und Zeit zum Reden, falls Sie mögen.
Keine Tarife. Keine Schnellschnitte. Jeder Termin bekommt die Zeit, die er braucht.
Schere, Maschine, Übergänge in der Hand. Kein Bauteilset.
Die volle Sitzung. Heißtuch, Rasiermesser, klassische Bartlinien.
Traditionelle türkische Rasur — so, wie sie der Vater gelernt hat.
Der erste Salonbesuch. Ohne Eile, ohne Theater, ohne Druck.
In Deutschland aufgewachsen, in Istanbul das Handwerk gelernt — und überall sonst die Augen offen gehalten. Im Salon hängen Plakate aus den Orten, an denen Ümit war: Ephesus. Petra. Eine Burg, deren Name ihm gerade nicht einfällt. Eine Saz, türkische Langhalslaute, an der Decke. Und ein Schild auf Niederländisch: Hollands finest, open.
Zu Hause Vater zweier Söhne — vielleicht der Grund, warum die Geduld auch beim ersten Salonbesuch eines Knaben nicht reißt.
Der Salon ist nicht aristokratisch, nicht hipster, nicht orientalisch. Er ist eine Welt im Stuhl — gesammelt aus Reisen, Geschichten, Werkzeugen, Pop-Plakaten. Wer hier sitzt, sitzt für eine Stunde mittendrin.
Was Ümit über die Jahre gesammelt hat. Plakate, Schilder, ein Sammler-Instrument. Alles hat seinen Grund.
Termine telefonisch oder online. Der Salon nimmt bewusst nur eine begrenzte Zahl von Kunden pro Tag — damit jeder die Zeit bekommt, die er bezahlt.
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